Sanddorn
Sanddorn 

Sanddorn (Hippophaë rhamnoides) wächst am besten auf Sandböden wie der Name es verrät. Außerdem besitzt er Dornen. Dieses erschwert die Ernte ungemein. Die Äste werden deshalb zur Ernte abgeschnitten und gefriergetrocknet um die Beeren vom Holz zu lösen. Der Ertrag liegt pro Strauch bei 3-5kg.

 

Sanddornpflanzen sind Sträucher von wenigen Metern Höhe. Es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Sanddorn ist ein Windbestäuber und wird nicht von Bienen besucht. Nur die weiblichen tragen die kräftig-orangenen Früchte im Herbst. Je nach Sorte von August bis Oktober. Dann werden sie überreif und ungenießbar für Menschen. Sie bleiben jedoch am Strauch hängen und dienen als ideales Vogelfutter im Winter.

 

Beliebt ist Sanddorn wegen des hohen Vitamin-C –Gehaltes, dieses wirkt erkältungs- und krankheitsvorbeugend. Außerdem zählen 9 weitere Vitamine und 15 Spurenelemente zu den wichtigen Inhaltsstoffen. Das zu einem Prozent enthaltene Öl wird in der Kosmetikherstellung verwendet. Im heimischen Garten ist der Strauch nur bedingt zu empfehlen, denn seit weit verzweigtes Wurzelsystem kann schon mal lästig werden. In den Dünen und Böschungen macht man sich diese Eigenschaft zum Nutzen und schützt vor Erosionen.

 

Neben Vitamin C sind 9 weitere Vitamine im Sanddorn enthalten

 

 

Vitamin A
2 - 12mg
Vitamin B1 0,02 - 0,35mg
Vitamin B2 0,03 - 0,3mg
Vitamin B3 Niacin
Vitamin B9 0,8 mg
Vitamin C 130 - 360 mg
Vitamin E 5 - 15 mg
Vitamin K 1 - 12 mg
Vitamin F ungesättigte Fettsäuren
Vitamin F 75 - 100 mg
*Alle Angaben sind Durchschnittswerte

 

Sanddorn enthält 15 Spurenelemente wie z.B. Aluminium, Bor, Eisen, Mangan, Magnesium, Silizium und Titan.


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